PV-Eigenverbrauch statt Einspeisung: Solarstrom in Graz selbst nutzen
Eingespeister Solarstrom bringt meist weniger, als Netzstrom kostet. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie in Graz Ihren PV-Eigenverbrauch Schritt für Schritt erhöhen.
Wer in der Steiermark neu baut oder umfassend saniert, hört früher oder später von KNX. Eine KNX-Installation verbindet Licht, Beschattung, Heizung und Sicherheit in einem gemeinsamen System, das über Jahrzehnte erweiterbar bleibt. Damit das Smart Home später so funktioniert, wie Sie es sich vorstellen, kommt es weniger auf einzelne Geräte an als auf einen sauberen Ablauf von der ersten Idee bis zur Übergabe. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Schritte.
KNX ist ein offener Standard für die Haus- und Gebäudesystemtechnik. Er ist international genormt, unter anderem in der europäischen Normenreihe EN 50090 und in ISO/IEC 14543-3. Für Sie als Bauherr bedeutet das vor allem eines: Sie sind nicht an einen einzigen Hersteller gebunden. Taster, Aktoren und Sensoren unterschiedlicher Marken arbeiten im selben System zusammen und werden mit einer gemeinsamen, herstellerunabhängigen Software (ETS) programmiert.
Im Einfamilienhaus wird meist die Variante mit eigener Busleitung (Twisted Pair) verlegt. Daneben gibt es Funk, Übertragung über das bestehende Stromnetz und IP. Für Neubau und Kernsanierung ist die Busleitung die robusteste Lösung, für Nachrüstungen im Bestand können die anderen Varianten eine Ergänzung sein.
Am Anfang steht keine Technik, sondern Ihr Alltag. Überlegen Sie, was im Haus automatisch passieren soll und was Sie bewusst selbst steuern möchten. Typische Fragen sind:
Diese Liste muss nicht vollständig sein. Wichtig ist, dass später nichts Grundsätzliches fehlt, was nur mit Stemmarbeiten nachzuholen wäre.
Aus den Wünschen entsteht eine Planung pro Raum: Wo sitzen Taster, Präsenzmelder und Raumtemperaturfühler, welche Leuchten werden geschaltet oder gedimmt, welche Fenster bekommen Kontakte, wo braucht es Steckdosen, die schaltbar sein sollen. Gleichzeitig wird festgelegt, welche Funktionen über welche Aktoren laufen. Wenn Sie zusätzlich ein Lichtkonzept erarbeiten, sollten beide Planungen zusammengeführt werden. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zur Lichtplanung im Neubau und Umbau.
Ein Grundsatz bewährt sich: lieber eine Leitung oder ein Leerrohr mehr vorsehen. Reserve kostet in der Rohbauphase wenig, eine Nachrüstung nach dem Verputzen dagegen viel Aufwand.
Bei KNX sitzen die meisten Aktoren zentral im Verteiler. Dadurch braucht der Verteiler deutlich mehr Platz als in einer konventionellen Installation. Planen Sie ausreichend Reserve für spätere Erweiterungen ein. Von jedem Verbraucher führt eine eigene Leitung zum Verteiler, zusätzlich wird die Busleitung zu allen Tastern und Sensoren verlegt. Auch Netzwerkleitungen sollten jetzt mitgedacht werden, denn Visualisierung, Kameras und Fernzugriff brauchen eine stabile Netzwerkbasis.
In der Rohbauphase werden Dosen gesetzt, Leerrohre und Leitungen verlegt und die Leitungsführung dokumentiert. Fotos der offenen Wände sind später Gold wert, etwa wenn ein Bild aufgehängt oder ein Möbel montiert wird. Nach dem Verputzen folgen der Verteilerbau, die Montage der Aktoren und schließlich Taster, Melder und Fühler.
Erst mit der Programmierung in der ETS bekommt jedes Gerät seine Aufgabe. Hier werden Funktionen, Szenen, Zeitpläne und Logiken eingerichtet. Ein großer Vorteil von KNX: Vieles lässt sich später ändern, ohne eine einzige Leitung anzugreifen. Ein Taster kann zum Beispiel heute das Licht schalten und morgen eine Szene auslösen.
Bei der Inbetriebnahme wird jede Funktion getestet. Nehmen Sie sich dafür Zeit und gehen Sie gemeinsam mit dem Elektriker durch alle Räume.
Zur Übergabe gehören eine Einschulung, eine Dokumentation der Funktionen und die Projektdatei der ETS. Achten Sie darauf, dass Sie diese Datei erhalten. Sie ist der Schlüssel dafür, dass auch ein anderer Fachbetrieb Ihr System in einigen Jahren erweitern oder anpassen kann. Damit nutzen Sie die Offenheit des Standards wirklich aus.
Ein gutes Smart Home funktioniert auch ohne Smartphone. Die Grundfunktionen sollten daher immer über klar beschriftete Taster bedienbar sein. Zusätzlich kann eine Visualisierung auf Tablet, Handy oder Wandpanel alle Funktionen übersichtlich zusammenfassen, inklusive Zustandsanzeigen und Zeitprogrammen. Je nach Ausstattung lassen sich auch andere Systeme über passende Schnittstellen anbinden.
ADA ELEKTRO aus Haselsdorf-Tobelbad begleitet Ihre KNX-Installation in Graz und der Steiermark von der ersten Bedarfsanalyse über Planung, Verteilerbau und Montage bis zur Programmierung, Visualisierung und Übergabe mit vollständiger Dokumentation. Wenn Sie ein Smart Home planen, informieren Sie sich auf unserer Seite zu Smart Home und KNX und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch.
Weiterlesen
Eingespeister Solarstrom bringt meist weniger, als Netzstrom kostet. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie in Graz Ihren PV-Eigenverbrauch Schritt für Schritt erhöhen.
Nicht jedes Haus braucht einen Blitzableiter, guten Überspannungsschutz aber schon. Dieser Ratgeber erklärt, was in der Steiermark Pflicht ist und was für Hausbesitzer und Betriebe sinnvoll ist.
Prüfungen, Befunde und ein fester Ansprechpartner: Dieser Ratgeber zeigt, wie Hausverwaltungen in Graz die Elektrotechnik ihrer Liegenschaften planbar betreuen lassen.